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	<title>Der Dittsche Fanclub</title>
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		<title>Dittsche&#8217;s Biografie erschienen</title>
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		<pubDate>Tue, 10 May 2011 13:46:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Dittsche&#8217;s Biographie erschienen Jetzt ist gerade seine Autobiografie erschienen, die denselben Titel wie die „Dittsche“-Sendung trägt: „Das wirklich wahre Leben“. Damit geht der 54-Jährige, der sonst die Öffentlichkeit eher meidet, auf eine kurze Lesereise &#8211; sein Auftritt gehörte am Donnerstag zum Programm der Leipziger Buchmesse. Gerade über seine Schüchternheit berichtet Dittrich auch im Buch: „Da [...]]]></description>
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<h1>Dittsche&#8217;s Biographie erschienen</h1>
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<p>Jetzt ist gerade seine Autobiografie erschienen, die denselben Titel wie die  „Dittsche“-Sendung trägt: „Das wirklich wahre Leben“. Damit geht der  54-Jährige, der sonst die Öffentlichkeit eher meidet, auf eine kurze  Lesereise &#8211; sein Auftritt gehörte am Donnerstag zum Programm der  Leipziger Buchmesse.</p>
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<p>Gerade über seine Schüchternheit  berichtet Dittrich auch im Buch: „Da ist schon was dran. An Mut zur  eigenen Courage mangelt es mir durchaus gelegentlich, im Kleinen wie im  Großen“, erzählt er im Gespräch mit Autorin Anne Ameri-Siemens.  „Manchmal ist mir das Repräsentieren der eigenen Person in der  Öffentlichkeit regelrecht ein Gräuel und dieses ganze Schaulaufen und  Posen auf Galas gar nicht mein Parkett.“ Privates hält der Vater eines  Sohnes, dem das Buch auch gewidmet ist, ohnehin gern aus den Medien  heraus. Bei Ruhm und Rummel um seine Person bleibt er skeptisch: „Es ist  immer ganz gut, den Ball flach zu halten und eine gesunde Vorsicht  walten zu lassen“, sagt der Hamburger, der 2006 mit der Countryband  Texas Lightning Deutschland beim Eurovision Song Contest vertrat.  „Applaus ist trügerisch und Erfolg, vor allem im Unterhaltungsgeschäft,  nun wirklich keine stete Sache.“</p>
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<p>Dass Oliver Dittrich,  der als Sohn des Journalisten Kurt Dittrich (einst „Bild“ und „Welt am  Sonntag“) im Hamburger Stadtteil Langenhorn aufwuchs, vor dem Erfolg im  Scheinwerferlicht ganz dunkle Zeiten durchmachte, hat er bereits früher  mal erzählt. Wie finster und schwer dieser Abschnitt für ihn wirklich  war &#8211; darüber spricht er in dem Buch ganz offen. „Für mich war Angst in  fast jeder Form das große Thema. Ängste waren alles, was mich damals  noch beschäftigte, besser gesagt, dominierte“, erzählt er. „Eine  ungeheuer komplizierte, zehrende Zeit, fast verhängnisvolle Zeit. Sie  begann 1983.“ Damals arbeitete er bei der Plattenfirma Polydor, weder  Beruf noch Beziehung machten ihn glücklich. Doch er war völlig unfähig  und überfordert, seine Geschicke sinnvoll zu lenken und beides zu  verändern. Erst war es die Furcht vor Krankheiten, später vor banalen  Dingen &#8211; die Angst wuchs zu einem lähmenden Dauerzustand.</p>
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<p>Was  der Komiker über jene Zeit erzählt, vermag man sich kaum vorzustellen:  „Mein Essverhalten zum Beispiel folgte fast schon mathematischen  Prinzipien: Was ich esse &#8211; und wann. Kleinste Dosen sich wiederholender  Inhalte. Um Beweise für oder gegen bestimmte körperliche Reaktionen  abzuleiten.“ Er kontrollierte ständig Puls und Körpertemperatur und  vollführte Tag für Tag im Kopf absurde Zahlenspiele, die ihm Hinweise  auf sein Schicksal geben sollten. „Das Datum auf einer Zeitung oder  Zahlenangaben in einer Illustrierten, alles, was in mein Blickfeld  rutschte, war dort für mich absichtlich hinterlegt.“ Die Zahlen  verrechnete er so lange gegeneinander, bis zunächst sein Geburtsdatum  herauskam &#8211; und dann sein „Todestag“. Dittrich: „Immer wieder ermittelte  ich so die Zeit, die mir noch bliebe, quasi „schwarz auf weiß“.“  Angstzustände und Zwänge, denen er erst durch eine Therapie entkam.</p>
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<p>Zehn  Jahre danach dann sein großer Durchbruch als Komiker in der „RTL  Samstag Nacht Show“. Mit Wigald Boning gründete er später Die Doofen &#8211;  das Duo mit dem Hit „Mief“ erhielt unter anderem einen Echo. Dittrich  selbst heimste seither eine Auszeichnung nach der anderen ein, unter  anderem für „Dittsche“ und „Blind Date“ mit Anke Engelke. Längst zählt  er zu den bekanntesten Komikern und größten Verwandlungskünstlern.  Besonders „geschmeidig und kommod“ sei es in der Haut von Franz  Beckenbauer. „Hast Du erst mal seine leicht flirrende Art zu fassen  bekommen, oft bedeutungsvoll zu antworten, ohne eine wirklich griffige  oder inhaltsvolle Aussage zu treffen, scheint in Dir automatisch die  Sonne! Ein wundersamer Prozess“, sagt Dittrich. „Du wirst entspannt und  souverän und bemerkst, dass Du einerseits Unerreichbarkeit ausstrahlst  und andererseits Sicherheit verbreitest. Das ist eine Art besonderer  Lifestyle im Geiste, der Kaiser-Code sozusagen.“</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle: http://www.mopo.de</p>
<p>&nbsp;</p>
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